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Verdienter Arbeitssieg beim Saison-Restart

12. Spieltag Landesklasse Mitte TSV IFA Chemnitz - VfB Fortuna Chemnitz 0:2 (0:0)


Sicher hätten sich die Verantwortlichen des VfB Fortuna Chemnitz zum Restart des laufenden Wettbewerbes etwas Angenehmeres vorstellen können, als ein Auswärtsspiel beim Stadtkonkurrenten TSV IFA auf dessen Anlage an der Eubaer Straße. Die Gastgeber stecken tief im Abstiegskampf und sind bekannt, dass sie in solchen Duellen kämpferisch alles geben. So war es auch diesmal. IFA-Trainer Bodo Heinrich ließ sein Team vielbeinig in der eigenen Hälfte sehr defensiv agieren und jeden VfB-Angriff auch schon im Ansatz mit allen Mitteln unterbinden. Ab und zu versuchte man mit weiten Bällen den schnellen Tom Mika ins Laufen zu bringen, was auch in der 39. Spielminute fast zum Erfolg geführt hätte. Da gelang es dem IFA-Stürmer einmal mit dem Ball in den Strafraum einzudringen. Sein Schuss wäre dann eher Richtung Eckfahne gegangen, wurde aber von einem Fortunen so abgefälscht, dass das Leder am Pfosten landete. Das war Glück für den favorisierten VfB, wenn es auch den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hätte.

 

Die Fortunen spielten feldüberlegen, allerdings fehlte oft die Genauigkeit im letzten Pass und den drei Stürmern merkte man an, dass sie in dieser Besetzung bisher kaum zusammengespielt haben. Mittelfeldmotor David Groschopp zerrte zwar gewaltig an den Ketten, jedoch fehlte oft die notwendige Unterstützung durch seine Mitspieler. Zu Chancen kamen die Gäste trotzdem durch Riccardi Gläser (20.) und Erik Schmidt (28., 43.), leider fehlte am Ende die letzte Präzession beim Abschluss.

 

So ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

 

Auch im zweiten Abschnitt brauchte die VfB Anhängerschaft sehr viel Geduld. Man war sich zwar sicher, dass irgendwann bei den Gastgebern die Kräfte in diesem intensiven Kampfspiel schwinden würden. So war es dann auch. VfB-Trainer Rocco Dittrich konnte in der letzten halben Stunde mit Martin Glaser, Moritz Günther, Tom Hengst und Florian Rüger nochmal richtig Qualität von der Bank nachlegen. Nach dem Phil Mende in der 66. Spielminute noch am guten IFA-Kieper Christian Nussbaum scheiterte, ertönte dann sechs Minuten Später der Torschrei der VfB-Anhängerschaft durch Gablenz. Kevin Eberlein legt gut auf den einlaufenden Riccardo Gläser ab. Der Torjäger ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher ins lange Eck zur mehr als verdienten VfB-Führung. In der Folgezeit ergaben sich noch zwei gute Gelegenheiten für Sebastian Büttner (79., 82.), hier war Christian Nussbaum aber auf dem Posten. Die Spielentscheidung viel dann in der 84. Spielminute. Florian Rüger nahm zentral Tempo auf und schoss aus 18 Metern aufs Tor. An sein Geschoss kam der IFA-Torwart noch mit den Händen ran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern. Damit hatte sich das Spielglück endgültig auf die Fortuna-Seite geschlagen. Der souverän agierende Schiedsrichter Karsten Breuer (Leipzig) beendete dann nach 92 Minuten das Spiel. Am Ende stand ein verdienter Arbeitssieg für den favorisierten VfB Fortuna, ohne spielerischen Glanz. Aber Fußball ist ein Ergebnissport und am Ende zählen nur die drei Punkte. So geht man mit einem 5-Punkte-Vorsprung in das Spitzenspiel gegen den hartnäckigsten Verfolger SC Freital 2. Gelingt im heimischen Stadion an der Beyerstraße am nächsten Sonntag ein Erfolg, könnten die Fortunen den Vorsprung auf beruhigende 8 Punkte ausbauen. Anstoß ist um 15.00 Uhr. (FR)

 

VfB Fortuna:
Gerstenberg – Weißbach, v.d. Mühlen (C.), Schwarz – Groschopp, Büttner, Schmidt (61. Glaser), Eberlein (V., 73. Günther) – Meier (61. Rüger), Gläser, Mende (76. Hengst), Torfolge: 0:1 Gläser (72.), 0:2 Rüger (84.)

Zuschauer: 182

Schiedsrichter: Breuer (Leipzig)

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