Regionalligisten über 60 Minuten Paroli geboten.

3. Runde Sachsenpokal Männer VfB Fortuna Chemnitz - BSG Chemie Leipzig 0:5 (0:1)

 

In der 3. Runde des Sachsenpokals traf die 1. Männermannschaft auf die BSG Chemie Leipzig, welcher derzeit in der Regionalliga Nordost beheimatet ist. Natürlich war damit die Favoritenrolle klar verteilt, zumal die Leutzscher die Begegnung sehr ernst nahmen und tatsächlich mit ihrer ersten Stammelf anfingen. VfB-Cheftrainer Rocco Dittrich gab die klare Devise aus, sich gegen den übermächtigen Gegner nicht hinten rein drücken zu lassen, sondern mit schnellen und direkten Spiel den Gegner so gut wie möglich vom eigenen Tor fernzuhalten. Und genauso verlief auch die erste Halbzeit vor 999 zugelassenen Zuschauern in der ausverkauften „Beyerarena“.

 

Beide Teams bemühten sich um ein schnelles und flüssiges Spiel, was sich aber meist zwischen den Strafräumen abspielte. Dabei hatte sogar der VfB die ersten (halben) Chancen durch Max Müller (11.) und einem Kopfballversuch von Norman Weckert (20.). Mit ihrem ersten vorgetragenen Angriff über die linke Seite erzielten die Chemiker dann den Führungstreffer, wie aus dem nichts. Die scharfe Eingabe spitzelte Kevin Eberlein beim Abwehrversuch ins eigene Tor (21.). Von diesem Missgeschick ließen sich die Gastgeber nur kurz beeindrucken. Denis Jäpel hatte die Chance auf das 0:2, scheitere aber an Florian Gerstenberg im Chemnitzer Tor (28.). Dann spielte wieder der VfB. Florian Rüger zog vom Strafraumeck ab und verfehlte den Leipziger Kasten knapp (32.). Noch besser machte es Kevin Eberlein eine Minute später. Seinen Freistoß aus ca. 25 Metern kratzte Chemie-Torwart Benjamin Bellot mit einer sensationellen Flugeinlage noch aus dem Dreiangel.

 

Zur Pause waren sich sowohl Leipziger wie auch Chemnitzer Zuschauer zumindest einig, dass sie ein flottes und sehenswertes Spiel gesehen hatten, bei dem ein 3-Klassen-Unterschied nicht erkennbar war.

 

Der zweite Abschnitt begann so, wie der erste geendet hatte. Großartige, faire Zweikämpfe und ein hohes Spieltempo. Erste Chancen hatte wieder der VfB. Basti Büttners Schuss wurde eine Beute von Benjamin Bellot (52.), genauso wie den Schuss von Moritz Günther (58.). Die Leutzscher waren diesbezüglich cleverer. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite kam der Ball flach in den 5-Meter-Raum, wo Florian Kirsten am schnellsten reagierte und mit dem 0:2 für eine Vorentscheidung sorgte (66.). Danach wechselten die Fortunen durch und dadurch geriet ihre Defensive kurzzeitig in Unordnung. Eiskalt nutzte das Luis Benjamin zweimal aus und machte mit einem Doppelschlag zum 0:3 und 0:4 (71., 72.) alles klar.

 

Es spricht für unser Chemnitzer Team, dass sie sich trotz des klaren Rückstandes nicht aufgaben und weiter gefällig mitspielten. So setzte man die Leipziger Abwehr weiter unter Druck. Das 0:5 in der Schlussphase durch Tom Müller (87.) tat der recht ordentlichen Vorstellung der Chemnitzer keinen Abbruch.

 

Auch Leipzigs Teamverantwortlicher zollte den Fortunen entsprechenden Respekt und fand auch, den letztendlich verdienten Sieg seines Teams, um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen. So ein Gegner bestraft eben den kleinsten Lapsus resolut. Daraus können die Fortunen nur lernen. Aber über 60 Minuten mit dem Regionalligisten auf Augenhöhe gespielt zu haben, zumal auch noch mit Kapitän Moritz von der Mühlen, David Groschopp und Tom Hengst drei Leistungsträger fehlten, darauf können die Fortunen mit recht Stolz sein.

 

Am kommenden Samstag gilt es nun die Tabellenspitze in der Landesklasse Mitte beim Auswärtsspiel beim Meißner SV zu verteidigen. Anstoß ist im Meißner Stadion um 15.00 Uhr. (FR)

 

VfB Fortuna: Gerstenberg – Schwarz, Weißbach (70.Gaida), Hornig – Büttner, Weckert (81. Meier), Eberlein, Müller (68. Schmidt) – Rüger, Mende (76. Gläser), Günther; Torfolge: 0:1 ET (21.), 0:2 Kirstein (66.), 0:3, 0:4 Benjamin (71.,72.), 0:5 Müller (88.)

Zuschauer: 999 - Ausvekauft
Schiedsrichter: Kluge (Frankenau)

Bilder: fernbild.media

Presseartikel zum Spiel:

 

 

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